*** WISSENSBOX ***
US-Quelle: I hate Fairyland #1–10, 2015/2016, plus Extras, was immer das sein soll!?
Skottie Young, der New York Times-Erfolgsautor und Eisner-Award-Sieger, hat dieses satirische, grobschlächtige Märchenabenteuer aus dem Comicboden gestampft. Das bunte Machwerk mit seinem sympathischen Äußeren, mit der urknallähnlichen süßen Härte, getarnt als blutigkrasse Pressluft-Satire, spendet NATÜRLICH kein anheimelndes abendliches Ohren-und Augenschmeichlerprogramm. Das Befreiungsepos diente nur dazu, dass die Augen der Kleinwüchsigen immer großer würden. Da seht ihr, das ist nichts für eure kindliche Sandkastenwelt - Warum hat denn das kleine Mädchen die blutige Axt in der Hand?
In diesem großen gebundenen Comicschmöker begleitet ihr Gertrude, die nach außen hin nicht altert. In dem trinkfesten burschikosen Mädchen steckt eine bösartige Hexe, die seit über 30 Jahren in der magischen Wunderwelt gefangen ist. Die ewig Fluchende ist auf ihrer wahnsinnig verrückten Suche nach einem Schlüssel, passend für eine abgeschlossene Tür, um dieser Welt zu entfliehen. Sie wird begleitet von einer dussligen Fliege namens Larry, einer riesigen blutgetränkten Streitaxt und einer endlosen Masse an überwältigenden Süßigkeiten und knuddeligen Fairylandern. Das Ganze stellt eine unüberwindliche Mauer dar, den Weg in die Freiheit aufzuspüren. Getrude wird immer rabiater, je länger es dauert, den Ausweg zu finden. |